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CheckN - Ein Workshop zur Verbesserung unserer Nachhaltigkeit

26. August 2020, CAPCom WebTeam - Nachhaltigkeit

 

Wir haben uns zur Relevanz und Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) beraten lassen. Dies erfolgte auf Basis des CheckN Beratungsformates und mit Unterstützung von Sustainability Partner.

CAPCom will ihre „Nachhaltigkeitsperformance“ verbessern, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dazu mussten folgende Fragen geklärt werden. Was genau bedeutet Nachhaltigkeit für unser Unternehmen? Wie sieht ein solcher Weg zur Nachhaltigkeit aus? Welche Schritte muss man als KMU konkret gehen? Wie wirkt sich Nachhaltigkeit auf unsere IT aus? Letztendlich hat CAPCom durch die Beratung die für sie relevanten Aspekte des Themas Nachhaltigkeit kennengelernt.

CAPCom wird die 2015 von der UN verabschiedeten 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) nutzen. Diese sind im Betrieb bisher weitgehend unbekannt und werden noch nicht eingesetzt. Hierin sieht CAPCom eine weitere zukünftige Komponente für ihre Strategie, auch im Bereich der Nachhaltigkeitskommunikation. Aufbauend auf der bestehenden Firmenphilosophie schlägt das Unternehmen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit ein. In Verbindung damit wird der Blick externer Stakeholder auf CAPCom mehr in den Fokus genommen.

An dieser Stelle werden wir euch in Zukunft über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden halten.


Corona Pandemie - Hilft ein E-Shop lokalen Händlern?

15. Mai 2020, CAPCom WebTeam - E-Commerce

 

Jetzt schnell einen E-Shop eröffnen, denken Händler in dieser Zeit oft, um in der Pandemie weiter verkaufen zu können. Hilft ein E-Shop wirklich, um zu überleben? Ist es nur eine Kurzschlussreaktion, die nicht wirklich weiterhilft? Oder sollten Händler diese Krise als Chance sehen, jetzt das Thema E-Commerce nachhaltig anzupacken. Im folgenden ein Versuch dies herauszufinden.

In der Pandemie zeigt sich, dass selbst bei geschlossenen Geschäften nur ein Bruchteil des normalen Ladenumsatzes mit einem E-Shop erzielt wird. Insbesondere E-Shops mit Konsumgütern oder Luxusartikel haben zu kämpfen. Ausgenommen sind die Krisen-Gewinner, die etwas für den täglichen Bedarf, Medizin oder Coronaschutzprodukten online anbieten. Dass nicht alle gewinnen, ist verwunderlich. Denn solange nur online verkauft werden kann, sollte doch jeder Online Händler einen starken Umsatzschub erfahren. Dies ist anscheinend nicht so.

Schauen wir uns dazu eine nicht repräsentative Studie vom Händlerbund an. Es wurden ca. 400 Online Händler befragt, die schon vor der Krise einen Online Shop hatten. Von diesen Händlern sind 70% von der Pandemie betroffen und 55% verzeichnen Einbußen im Geschäft.

In einer Forengruppendiskussion hat das Beratungsunternehmen Shoplupe GmbH Konsumenten nach ihren Bedürfnissen in der Krise befragt und welche Erwartungen sie an den lokalen Handel stellen. Die wesentlichen Erkenntnisse sind:

  • Solidarität wird groß geschrieben. Die Menschen wollen den lokalen Handel unterstützen, bloß wie?
  • Ein perfekter Online-Shop wird vom Laden um die Ecke nicht erwartet.
  • Telefon, WhatsApp oder E-Mail sind die bevorzugten Kanäle für die Kundenkommunikation
  • Konsumkäufe werden aufgeschoben, nicht endgültig aufgegeben

In einer qualitativen Marktstudie hat die Shoplupe GmbH zusammen mit der Shopware AG über focusgroups.io gefragt was Kunden erwarten und wie die Chancen mit einem schnell gebauten E-Shop sind. Einige ausgewählte Erkenntnisse sind:

  • Die Kunden wissen gar nicht, dass ein E-Shop existiert. Der Händler hatte keine Möglichkeit seine Kunden über die spontane Eröffnung eines E-Shops zu informieren. In der Krise ist es für den stationären Handel schwierig mit seinen Kunden zu kommunizieren.
  • Starke Kundenbindung und viele Stammkunden sind wesentliche Pluspunkte für das Überleben in der Krise, weil die Kunden treu bleiben. Insbesondere kann der Händler ihnen mitteilen wie sie weiterhin seine Waren kaufen können.
  • Die Anforderungen an einen E-Shop sind in der Krise nicht hoch. Die wichtigsten Anforderungen sind Verfügbarkeit und Lieferung der Ware, eine einfache Bezahlmöglichkeit und ein einfach zu bedienender E-Shop. Selbstverständlich soll der Händler auch die DSGVO einhalten.

Fazit: Jetzt loslegen!

Die Konsumflaute und der Boom von Bedarfskäufen sind Phänomene der Corona-Pandemie. Aber sie bietet jetzt auch die Chance schnell mit einem einfachen E-Shop in den Online Handel einzusteigen. Die Einstiegsbarrieren sind geringer als sonst. Covid-19 wirkt wie eine Katalysator für die Online Akzeptanz der Kunden. Sie erwarten momentan keinen hochprofessionellen Shop. Stammkunden bleiben ihrem lokalen Laden treu und wollen helfen. Sie möchten in der Krise einfach, bequem und sicher einkaufen. Für Händler sollte es jetzt nicht nur darum gehen den Umsatzrückgang zu verringen. Die Strategie sollte vielmehr sein, langfristig einen zusätzlichen Vertriebskanal neben dem lokalen Laden zu etablieren.

Falls Händler schon über einen Online Marktplatz, Ebay oder Amazon verkaufen, haben Sie bestimmt schon gemerkt, dass sie den Entscheidungen der Martkplatzbetreibern ausgeliefert sind. Insbesondere haben sie keinen einen eigenen Kundenzugang, der Sie unabhängig vom Marktplatzbetreiber machen würde. Dies ist mit einem eigenen E-Shop möglich.

Worauf ist derzeit beim Aufbau zu achten:

  • Einfacher Einkauf im E-Shop, klare Navigation und Präsentation der Produkte
  • Top-Service, gute Produktvorauswahl, Guter Preis
  • hohe Verfügbarkeit der angebotenen Produkte
  • zügiger und sicherer Versand
  • Einkauf über Mobilgeräte ist ein Muss

Nach der Krise kennen die Kunden die weitere Einkaufsmöglichkeit über den E-Shop des Händlers. Nun kann die digitale Strategie weiter ausgefeilt und der E-Shop schrittweise ausgebaut werden. Der Händler generiert Zusatzgeschäft in Symbiose mit seinem lokalen Laden. Dieser Aufbau ist kein Sprint sondern vielmehr ein Marathon. Das während dieser Zeit aufgebaute Vertrauen, der wachsende Online Kundenstamm, das angebotene Einkaufserlebnis sowie der individuelle Service sind extrem wichtige Erfolgsfaktoren. Denn ein anderer Shop oder ein Marktplatz sind immer nur ein Klick weit entfernt. Trotzdem, diese Herausforderung nicht anzunehmen und jetzt nicht online zu gehen, würde bedeuten einen günstigen Moment des Einstiegs und die Möglichkeiten des Online Handels zur Erweiterung seines Geschäftes sträflich zu verpassen.

Falls Sie Interesse haben Ihre Geschäftstätigkeit weiter auszubauen und in den Online Handel einsteigen wollen, helfen wir Ihnen gerne dabei.


Homeworking Tipps

24. April 2020, CAPCom WebTeam - Internet Trends

 

Eines der aktuellsten Themen überall auf der Welt ist das Homeworking. Wie weit lässt sich Homeworking in der momentanen Krise in das gewohnte Leben integrieren? Was muss beachtet werden, was wird dazu gebraucht und an was sollte sich gehalten werden? CAPCom hat das Glück, dass ihre Mitarbeiter mit einem Laptop an fast jedem Ort der Welt arbeiten können. Seit mehreren Jahren ist das Thema Homeworking bei CAPCom fest im Alltag integriert. Die wichtigsten Punkte, die uns im Laufe der Jahre zum Thema Homeworking über den Weg gelaufen sind, stellen wir Euch hier vor:

Der Arbeitsplatz
Sucht Euch einen festen Platz zum Arbeiten aus. Feste Routinen sind das A und O im Homeworking und erleichtern das Arbeiten ungemein. Ein Platz auf dem Sofa oder vor dem Fernseher ist ungeeignet. Dies sind Orte, die Ihr normalerweise zur Entspannung nutzt. Ihr solltet an Eurem Platz produktiv und ohne Ablenkung arbeiten können.

Esstisch und Stuhl reichen meist aus, wenn ausnahmsweise mal von zuhause aus gearbeitet wird. Sobald aber längerfristig Homeworking betrieben wird, ist es wichtig, sich den passenden Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten, um körperliche Beschwerden zu vermeiden.

Worauf geachtet werden sollte:

  • Ausreichende Beleuchtung (Tageslicht + indirektes Licht)
  • Einen Sichtabstand von 50-70cm zum Monitor
  • Blickrichtung leicht nach unten (ca. 20 °), d.h. die oberste Bildzeile liegt unterhalb der Augenhöhe.
  • 90° Winkel zwischen Ober- und Unterarm, der Unterarm sollte auf der Tischplatte aufliegen um die Gelenke zu schonen
  • Die Tastatur sollte etwa 10cm Abstand zur Tischkante haben, damit genügend Platz für den Unterarm da ist und das Handgelenk nicht zu sehr belastet wird
  • Der Stuhl sollte so eingestellt sein, dass der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel mindestens 90° ergibt, um die Lendenwirbel zu entlasten
  • Besonders wichtig ist, dass es an dem Platz nicht zieht. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich eine Erkältung oder ähnliches zuziehen

Das Umfeld
Keine Ablenkung! Zeiten zum ungestörten Arbeiten sollten festgelegt werden. Versucht diese so gut es geht einzuhalten. Mit Kindern ist das natürlich eine Herausforderung, aber unmöglich ist es nicht! Sucht für Euer Kind Beschäftigungen für den ganzen Tag, bei denen Ihr wisst, dass Euer Kind sich damit länger selbst beschäftigen kann. Bewusste Pausen sollten eingeplant werden, um mit Eurem Kind beispielsweise zu spielen oder zu Mittag zu essen. 

Die Pausen
Auch zuhause dürfen und sollten Pausen gemacht werden! Stehe hin und wieder von Deinem Arbeitsplatz auf und vertrete Dir die Beine. Denn Homeworking führt dazu, dass sich deutlich weniger bewegt wird, als sonst im Büro. Eine entspannende Pause und ein wenig Abstand tut einerseits der Konzentration gut und andererseits ist die Bewegung gut für den Kreislauf und das Wohlbefinden.

Die Kommunikation
Für grundsätzliche Themen im Unternehmem sollten explizit Ansprechpartner bestimmt werden, sofern dies noch nicht geschehen ist. Damit jeder Mitarbeiter weiß, an wen er sich jeweils bei Fragen oder Problemen wenden kann. Teilt Eure An- und Abwesenheit den Kolleginnen und Kollegen mit. So funktioniert die Zusammenarbeit von Zuhause aus besser, da alle wissen, wann Du erreichbar bist

Regelmäßige Gruppen Calls / Meetings sind auch ein MUSS! Alle Kolleginnen und Kollegen müssen immer auf den aktuellen Stand sein. Die Nutzung einer Videokonferenz via Skype, Teams etc. ist dafür sehr sinnvoll. Es ist anstrengend nur aufgrund der Stimme einzelne Personen zu identifizieren und die non verbale Kommunikation geht dank der Videoübertragung nicht komplett verloren. Missverständnisse können so reduziert werden.