5 Tipps & Tools für effektives Social Media Monitoring

5 Tipps & Tools für effektives Social Media Monitoring

Social Media dürfte mittlerweile wohl jedem ein Begriff sein. Und dass sich die Leute in Blogs, Foren, Communities und sozialen Netzwerken auch über Marken, Produkte und Firmen austauschen, ist auch kein Geheimnis mehr. Doch sind Sie auch darauf vorbereitet? Wissen Sie, wie die Meinung über Ihr Unternehmen ist? Wenn Sie wissen wollen, was die Leute über Sie denken, dann haben wir hier ein paar Tipps für Sie: 4 kostenlose Tools für effektives Social Media Monitoring und einen Extra-Tipp für eine bessere Online-Reputation.

1. Plattformübergreifende Suchmaschinen

SocialMention ist die wohl bekannteste Suchmaschine für das soziale Netz. Sie durchsucht verschiedenste Social Media-Plattformen: Blogs, Twitter, soziale Netzwerke, Bookmarking-Seiten, News, Flickr, YouTube, Slideshare, usw. Die Suchergebnisse sind vergleichsweise gut und es gibt auch einen Alert-Dienst. Für einen schnellen Überblick über die Diskussionen im Social Web ist SocialMention ein nützliches Tool, für ein umfassendes Monitoring ist die Trefferquote jedoch nicht ausreichend.

2. Twitter-Suche

Speziell für die Suche in Twitter-Meldungen gibt es die Twitter-Suche. Sie durchsucht die Tweets nach Suchbegriffen. Es gibt eine erweiterte Suche, in der u. a. nach Orten, Personen oder Retweets gefiltert werden kann. Möchte man permanent die Suchergebnisse zu einem Stichwort verfolgen, kann man sich Tweetdeck installieren und erhält jederzeit neue Treffer auf den Desktop. Wer neben Twitter noch weitere Microblogging-Dienste durchsuchen möchte, für den eignet sich die Suchmaschine Twingly, bei der jedoch keine erweiterte Suche möglich ist.

3. Facebook-Suche

Auch für Facebook gibt es spezielle Suchmaschinen: Open Status Search durchsucht alle öffentlich zugänglichen Statusmeldungen nach Suchbegriffen. Die Ergebnisse sind, je nach Suchanfrage, schon sehr umfangreich, jedoch ist zu beachten, dass die öffentlichen Statusmeldungen nur einen Bruchteil aller Statusmeldungen ausmachen – die als privat markierten Inhalte sind damit (zum Glück) nicht auffindbar. Eine erweiterte Suche mit Einschränkungen oder Filtern gibt es leider nicht. Häufig genannt wird auch die Facebook-Suchmaschine Open Book, die jedoch im Vergleich etwas schlechtere Suchergebnisse liefert.

4. Foren-Suche

Foren werden von den meisten Suchmaschinen nicht mit abgedeckt, sind aber dennoch enorm wichtig, da hier immer noch viel Kommunikation stattfindet. Boardreader ist ein Dienst, der recht effektiv die verschiedensten Foren nach Suchbegriffen durchsucht. Eine vollständige Suche in Foren ist auch damit jedoch nicht möglich, da die Masse an Foren einfach zu groß ist und viele Foren ihre Inhalte nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung stellen. Häufig wird auch auf die Foren-Suchmaschine Boardtracker verwiesen, die jedoch nicht empfehlenswert ist, da die Suchergebnisse sehr unvollständig sind. Eine bessere Alternative ist noch die Foren-Suche von Google (zu finden auf der Google-Seite unter „Diskussionen“).

5. Holen Sie die Diskussion auf Ihre Homepage!

Bei den mittlerweile unzähligen Monitoring-Tools auf dem Markt wird ein entscheidender Punkt häufig vergessen. Viel einfacher, als überall im Netz nach Diskussionen über das eigene Unternehmen zu suchen, ist es doch, wenn die Kunden eine direkte Anlaufstelle haben, auf der sie ihre Meinungen und Erfahrungen kundtun können. Bieten Sie selbst Ihren Kunden eine solche Plattform, auf der sie öffentlich Beschwerden loswerden können – und auf der auf diese Beschwerden natürlich auch zeitnah eingegangen wird. Dies kann in einer Rubrik auf Ihrer Homepage, in einem Forum oder auch auf einem speziellen Twitter- oder Facebook-Account geschehen. Reagieren Sie auf Kundenwünsche, Kritik und Fragen und geben Sie Hilfestellungen. Das ist Kundenservice, der Vertrauen schafft, die Kundenbindung stärkt und die Reputation verbessert. Der Kunde ist zufriedener, wenn er eine Anlaufstelle hat, auf der er seine Probleme mit dem Produkt veröffentlichen kann und auch eine Antwort von den Verantwortlichen erhält. Denken Sie daran: Ihre Kunden werden ihre Meinung ohnehin verbreiten - es ist besser, wenn sie es dort tun, wo Sie davon wissen und eingreifen können, als irgendwo im Netz, wo Sie es nicht sehen und keinen Einfluss auf das Geschriebene haben.

Fazit

Kleine Unternehmen, die nicht das Budget für eine teure Monitoring-Software zur Verfügung haben, können mit diesen kostenfreien Tools bereits ein recht gutes Monitoring betreiben und ein grobes Gefühl dafür bekommen, wie im Internet über sie gesprochen wird. Größere Firmen, die stark in der Öffentlichkeit stehen, sind hingegen mit einer kostenpflichtigen Lösung oft besser beraten, die vollständigere Suchergebnisse und eine komfortablere Aufbereitung der Daten bietet.

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